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- W1567458908 abstract "Ob die Effizienz in der Wertschopfungskette Milch durch die Zusammenarbeit von Milcherzeuger und Molkerei gesteigert werden kann, analysiert eine Studie des Lehrstuhls Marketing fur Lebensmittel und Agrarprodukte der Universitat Gottingen, die mit finanzieller Unterstutzung der DZ Bank-Stiftung durchgefuhrt wurde. 279 deutsche Milcherzeuger wurden zum Thema Zusammenarbeit zwischen Milcherzeuger und Molkerei befragt. Um eine Effizienzsteigerung in der Wertschopfungskette Milch zu erzielen und Kosten zu reduzieren, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Milcherzeuger und Molkerei wichtig. Naturlich konnen Landwirte und Molkereien jeweils fur sich ihren Betrieb optimieren, manche Kostensenkungen lassen sich aber nur gemeinsam erzielen. Potentiale bieten z.B. eine strategische Mengenplanung sowie eine Ausweitung der Milcherfassung auf einen dreitagigen Rhythmus. Generell ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit derzeit nur bei einem Teil der Milcherzeuger vorhanden: etwa die Halfte der Milcherzeuger favorisiert eine enge Zusammenarbeit, wahrend ein Drittel der Landwirte nicht an einer engen Kooperation mit der Molkerei interessiert ist. Dies erfordert eine bessere Kommunikation der Vorteile einer engen Zusammenarbeit. Ein wichtiger Parameter in der Geschaftsbeziehung ist die Milchmengenregelung, da die Milchquote im Jahr 2015 auslauft. Die Bereitschaft eine strategische Mengenplanung mit der Molkerei einzugehen, ist bei 60 % der Teilnehmer vorhanden. Eine jahrliche Anpassung der Milchmenge im Milchliefervertrag fordern zwei Drittel der Befragten. Das Einhalten der geplanten Milchmenge empfinden 40 % der Befragten als einfach. Im Durchschnitt konnen die Probanden ihre Milchmenge auf ca. 10 % genau planen und fordern auch eine entsprechende Toleranz in ihrem Milchliefervertrag. Die Mengenreglung scheint ein geeigneter Anknupfungspunkt fur die engere Zusammenarbeit zu sein, da die Bereitschaft fur eine gemeinsame strikte Mengenplanung gegeben ist, solange jahrliche Anpassungen moglich sind. Schwieriger ist die Ausdehnung der Milcherfassung auf einen dreitagigen Rhythmus. Die Bereitschaft der Landwirte, der Molkerei einen dreitagigen Abholrhythmus zu ermoglichen, ist lediglich bei 21 % der befragten Milcherzeuger vorhanden. Dies hangt augenscheinlich damit zusammen, dass eine Umstellung von 58 % der Milcherzeuger als schwer bewertet wird und mit Investitionen in Lagerhaltung (84 %) verbunden ist. Der Milchpreis musste sich um durchschnittlich 1,8 Cent je kg Milch erhohen, damit ein dreitagiger Abholrhythmus unterstutzt wird. Dies ubersteigt offensichtlich die entstehenden Mehrkosten deutlich, so dass es sich um eine Uberkompensation handelt, die durch die hohere Wertschopfung nicht gedeckt werden kann. Es kann geschlussfolgert werden, dass durch die Zusammenarbeit von Milcherzeuger und Molkerei in Zukunft Potentiale ausgeschopft werden konnen. Der Erfolg hangt jedoch masgeblich davon ab, ob es der Molkerei gelingt, die Geschaftsbeziehungsqualitat zu erhohen und die Milcherzeuger an der erhohten Wertschopfung partizipieren zu lassen." @default.
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