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- W1977922012 abstract "Successfully implemented clinical guidelines can contribute to improvement in the quality of care. In the context of clinical guidelines, quality indicators play an important role. Quality indicators can contribute to the further development and updating of existing guidelines by analysing their results. In addition, these results support internal and external quality improvement activities and supply information on the implementation status of guideline recommendations giving an impression of the actual quality of care. In this paper the data of the mandatory German performance measurement (specimen radiograph of impalpable breast lesions, preoperative waiting time with femoral neck fracture) were analysed in respect to the extent that guideline recommendations have been implemented in clinical care. We analysed a database of 189,756 and 331,087 patients for the quality indicators ‘specimen radiograph’ and ‘preoperative waiting time’, respectively. Depending on the quality of the clinical guideline the results varied. After the publication of this recommendation as part of the German high-quality guideline for neoplasms of the breast in 2004 the proportion of radiographic controls of specimens after breast cancer surgery increased from initially 36% to 84% in 2006, and the variance as a measure of the variability of care decreased considerably. By contrast, the percentage of patients with femoral neck fracture undergoing surgery within 48h did not change noticeably (2003: 19%; 2006: 16%). A German high-quality guideline making a clear recommendation for early surgery does not yet exist. Quality indicators of the German mandatory performance measurement system are suitable for measuring the extent to which guideline recommendations have been implemented and for supporting their (further) development. Successfully implemented clinical guidelines can contribute to improvement in the quality of care. In the context of clinical guidelines, quality indicators play an important role. Quality indicators can contribute to the further development and updating of existing guidelines by analysing their results. In addition, these results support internal and external quality improvement activities and supply information on the implementation status of guideline recommendations giving an impression of the actual quality of care. In this paper the data of the mandatory German performance measurement (specimen radiograph of impalpable breast lesions, preoperative waiting time with femoral neck fracture) were analysed in respect to the extent that guideline recommendations have been implemented in clinical care. We analysed a database of 189,756 and 331,087 patients for the quality indicators ‘specimen radiograph’ and ‘preoperative waiting time’, respectively. Depending on the quality of the clinical guideline the results varied. After the publication of this recommendation as part of the German high-quality guideline for neoplasms of the breast in 2004 the proportion of radiographic controls of specimens after breast cancer surgery increased from initially 36% to 84% in 2006, and the variance as a measure of the variability of care decreased considerably. By contrast, the percentage of patients with femoral neck fracture undergoing surgery within 48h did not change noticeably (2003: 19%; 2006: 16%). A German high-quality guideline making a clear recommendation for early surgery does not yet exist. Quality indicators of the German mandatory performance measurement system are suitable for measuring the extent to which guideline recommendations have been implemented and for supporting their (further) development. Leitlinien können zur Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung in der Fläche beitragen. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Implementierung der Empfehlungen aus Leitlinien in den Kreis der Anwender. Qualitätsindikatoren spielen im Leitlinienkontext eine herausragende Rolle. Einerseits werden über Qualitätsindikatoren und deren Messung Ergebnisse generiert, bei deren Analyse im Rahmen der Versorgungsforschung Leitlinien weiterentwickelt und aktualisiert werden können. Sie liefern weiterhin Daten für interne und externe Qualitätssicherungsmaßnahmen, die die Implementierung der Leitlinien-Empfehlungen befördern und zusätzlich Informationen über die reale Versorgungssituation und den Stand der Umsetzung von Leitlinienempfehlungen liefern können. Im Rahmen dieser Arbeit werden exemplarisch in zwei Leistungsbereichen der verpflichtenden externen Qualitätssicherung der BQS ausgewählte Qualitätsindikatoren (präoperative Verweildauer bei Patienten mit Schenkelhalsfraktur, postoperatives Präparatröntgen bei Patienten mit Mammakarzinom) dahingehend untersucht, inwieweit die Empfehlungen der Leitlinie tatsächlich umgesetzt sind. Hierfür wurden aus dem Leistungsbereich „Mammachirurgie“ die Datensätze von 189.756 Patientinnen und aus dem Leistungsbereich „Hüftgelenknahe Femurfraktur“ die Datensätze von 331.087 Patienten analysiert. Im Ergebnis zeigen sich erhebliche Unterschiede im Leitlinienimplementierungsverhalten. Der prozentuale Anteil an Röntgenaufnahmen des Präparats nach operativer Entfernung markierter Gewebsläsionen stieg nach Publikation der deutschen S3-Leitlinie 2004 von initial 36,0% auf 83,9% im Jahr 2006 an und die Streubreite als Maß für die Versorgungsvariabilität reduzierte sich erheblich. Demgegenüber blieb der Anteil der Patienten mit Schenkelhalsfraktur, die nicht innerhalb von 48 Stunden nach stationärer Aufnahme operativ versorgt wurden, im Zeitverlauf stabil ohne wesentliche Verbesserungstendenz (2003 18,5%, 2006 16,0%). Eine hochwertige deutsche Leitlinie mit einer entsprechenden eindeutigen Empfehlung zur präoperativen Verweildauer existiert allerdings zurzeit noch nicht, so dass es sich bei dem Qualitätsindikator um die Überprüfung eines internationalen Leitlinienkonsenses handelt. BQS-Qualitätsindikatoren sind somit sehr gut geeignet, den Grad der Implementierung von Leitlinienempfehlungen messbar zu machen bzw. die Leitlinienentwicklung und -weiterentwicklung zu befördern. Leitlinien können zur Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung in der Fläche beitragen. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Implementierung der Empfehlungen aus Leitlinien in den Kreis der Anwender. Qualitätsindikatoren spielen im Leitlinienkontext eine herausragende Rolle. Einerseits werden über Qualitätsindikatoren und deren Messung Ergebnisse generiert, bei deren Analyse im Rahmen der Versorgungsforschung Leitlinien weiterentwickelt und aktualisiert werden können. Sie liefern weiterhin Daten für interne und externe Qualitätssicherungsmaßnahmen, die die Implementierung der Leitlinien-Empfehlungen befördern und zusätzlich Informationen über die reale Versorgungssituation und den Stand der Umsetzung von Leitlinienempfehlungen liefern können. Im Rahmen dieser Arbeit werden exemplarisch in zwei Leistungsbereichen der verpflichtenden externen Qualitätssicherung der BQS ausgewählte Qualitätsindikatoren (präoperative Verweildauer bei Patienten mit Schenkelhalsfraktur, postoperatives Präparatröntgen bei Patienten mit Mammakarzinom) dahingehend untersucht, inwieweit die Empfehlungen der Leitlinie tatsächlich umgesetzt sind. Hierfür wurden aus dem Leistungsbereich „Mammachirurgie“ die Datensätze von 189.756 Patientinnen und aus dem Leistungsbereich „Hüftgelenknahe Femurfraktur“ die Datensätze von 331.087 Patienten analysiert. Im Ergebnis zeigen sich erhebliche Unterschiede im Leitlinienimplementierungsverhalten. Der prozentuale Anteil an Röntgenaufnahmen des Präparats nach operativer Entfernung markierter Gewebsläsionen stieg nach Publikation der deutschen S3-Leitlinie 2004 von initial 36,0% auf 83,9% im Jahr 2006 an und die Streubreite als Maß für die Versorgungsvariabilität reduzierte sich erheblich. Demgegenüber blieb der Anteil der Patienten mit Schenkelhalsfraktur, die nicht innerhalb von 48 Stunden nach stationärer Aufnahme operativ versorgt wurden, im Zeitverlauf stabil ohne wesentliche Verbesserungstendenz (2003 18,5%, 2006 16,0%). Eine hochwertige deutsche Leitlinie mit einer entsprechenden eindeutigen Empfehlung zur präoperativen Verweildauer existiert allerdings zurzeit noch nicht, so dass es sich bei dem Qualitätsindikator um die Überprüfung eines internationalen Leitlinienkonsenses handelt. BQS-Qualitätsindikatoren sind somit sehr gut geeignet, den Grad der Implementierung von Leitlinienempfehlungen messbar zu machen bzw. die Leitlinienentwicklung und -weiterentwicklung zu befördern." @default.
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