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- W2545976475 abstract "Bei der zirkumskripten Sklerodermie handelt es sich um eine heterogene Gruppe von sklerotischen Erkrankungen der Haut mit je nach Subtyp, Schweregrad und Lokalisation möglicher Beteiligung von hautnahen Strukturen wie Fettgewebe, Muskulatur, Gelenke und Knochen. Dies ist eine Aktualisierung der bereits bestehenden deutschen Leitlinie der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Wissenschaften) mit dem Klassifizierungsgrad S2k. Die Leitlinie gibt einen Überblick zur Definition, Epidemiologie, Klassifikation, Pathogenese, Labordiagnostik, Histopathologie sowie klinischen Scores und apparativen Diagnostik der zirkumskripten Sklerodermie. Des Weiteren erfolgen konsensbasierte Empfehlungen zum Management der zirkumskripten Sklerodermie in Abhängigkeit vom klinischen Subtyp. Die Behandlungsempfehlungen sind in einem Therapiealgorithmus dargestellt. Eine finanzielle Unterstützung zur Erstellung der Leitlinie durch die pharmazeutische Industrie erfolgte nicht. Die Leitlinie ist bis Juli 2019 gültig. Bei der zirkumskripten Sklerodermie (ZS), im Englischen localized scleroderma oder morphea genannt, handelt es sich um ein Spektrum von sklerotischen Erkrankungen der Haut mit je nach Subtyp und Lokalisation möglicher Beteiligung von hautnahen Strukturen wie Fettgewebe, Muskulatur, Gelenke und Knochen. Ein Befall innerer Organe wie z. B. Herz, Lunge, Niere oder Gastrointestinaltrakt tritt bei der ZS ebenso wenig auf wie ein Übergang in eine systemische Sklerodermie. Die Inzidenz der ZS wird mit ca. 27 pro 1 Million Einwohner 1, 2 angegeben. In einer in England und Irland durchgeführten Erhebung wurde eine Inzidenzrate der juvenilen ZS von 3,4 Fällen pro 1 Million Kinder/Jahr beschrieben 3. Die ZS tritt mit einer Häufigkeit von 2,6–6 zu 1 häufiger bei Frauen als bei Männern auf 1. Das breite klinische Spektrum der ZS führte zur Entwicklung einer Reihe verschiedener Klassifikationen 4, 5. Für diese Leitlinie wird eine Klassifikation vorgeschlagen, die das Ausmaß, die Ausbreitung und die Tiefe des fibrotischen Prozesses berücksichtigt. Hieraus resultiert eine Einteilung in die fünf Hauptformen „limitiert, generalisiert, linear, tief und gemischt“ (Tabelle 1). Vorteil dieser einfachen Klassifikation ist der eindeutige Bezug zu den therapeutischen Empfehlungen dieser Leitlinie. Diese Einteilung reflektiert teilweise auch den unterschiedlichen klinischen Verlauf der einzelnen Untergruppen. So wird für die limitierte Variante eine Rückbildung bei ca. 50 % der Patienten nach ca. 2,5 Jahren beschrieben 2, 6. Hingegen wird für die generalisierte, lineare und tiefe Form eine längere durchschnittliche Erkrankungsdauer mit ca. 5,5 Jahren beschrieben. Hierbei handelt es sich allerdings nur um Durchschnittswerte. Sekundäre Veränderungen wie Hyper-, Depigmentierung, Kontrakturen und atrophische Veränderungen zeigen in der Regel nur eine sehr geringe und langsame Rückbildungstendenz. Die Häufigkeitsmuster für die verschiedenen Subtypen sind altersabhängig. So tritt die lineare Form im Kindesalter deutlich häufiger auf 7. Vorwiegend im Kindesalter kann ein Patient von mehreren Formen betroffen sein, z. B. einer linearen Form in Kombination mit einer limitierten Form. Dies sollte entsprechend bei Beschreibung der Diagnose angegeben werden. Die häufigste Form der ZS ist die Plaque-Form (Morphea). Charakteristische Prädilektionsstellen sind der Rumpf, insbesondere die submammäre Region und der Übergang von der Hüftregion in die Inguinalregion. Die häufig ovalen Herde können in den frühen Phasen erythematös imponieren und werden dann zentral zunehmend hart, von weißlicher Farbe bzw. nehmen ein elfenbeinartiges Kolorit an. Aktive Herde sind durch einen den fibrosierenden Anteil umgebenden lilafarbigen Halo, den sogenannten lilac ring, charakterisiert. Im Krankheitsverlauf werden die sklerotischen Herde häufig wieder weicher, zum Teil auch atrophisch, hypo- oder hyperpigmentiert. Abhängig von der Lokalisation der Fibrose geht die Erkrankung in dem betroffenen Areal auch mit dem Verlust von Haaren und Hautanhangsgebilden einher. Die Guttata-Form der ZS (Morphea guttata) ist gekennzeichnet durch eine rumpfbetonte Aussaat von gelblich-weißlichen, oberflächlich glänzenden, sklerotischen kleinen Herden (<1 cm mit Randbegrenzung bei klinischer Aktivität durch einen lilac ring). Initial können diese Herde ebenfalls zunächst nur als erythematöse Maculae imponieren. Bei der Atrophodermia Pasini-Pierini handelt es sich möglicherweise um eine frühe abortive Form der Guttata-Form. Das klinische Bild dieser Form, die sich häufig im Kindesalter manifestiert, ist charakterisiert durch symmetrisch am Rumpf auftretende, kleiner als 1 cm durchmessende, teils erythematöse Herde, die durch einen Verlust an Bindegewebe zu einer kahnartigen Einsenkung unter das Hautniveau führen können. Die Histologie entspricht hier den späten atrophen Formen der ZS 8. Diese Form liegt vor, wenn mindestens drei anatomische Lokalisationen betroffen sind. Die häufigsten Lokalisationen sind der Rumpf, die Oberschenkel und die Lumbosakralregion. Die Plaques treten oft symmetrisch auf und können zu größeren Arealen konfluieren. Häufig befinden sich die Plaques in verschiedenen Stadien der Erkrankung. Als besondere, sehr seltene Variante der generalisierten Form der ZS ist die disabling pansclerotic morphea einzuordnen. Hier handelt es sich um eine seltene, schwere Variante durch die Kombination von linearer und disseminierter ZS mit großflächigem Hautbefall und nur geringer Regressionstendenz der Fibrose. Hieraus resultieren häufig schwere Kontrakturen und Wundheilungsstörungen mit schlecht heilenden, teils großflächigen Ulzera. Die eosinophile Fasziitis (Shulman-Syndrom) wird von vielen Experten als eine Sonderform der ZS angesehen und kann unserer Meinung nach am ehesten in das Spektrum der generalisierten Formen eingeordnet werden. Klinisch imponieren hierbei eine zunehmende Fibrose der proximalen Extremitäten mit wechselnden Hauteinziehungen (negatives Venenzeichen und Matratzenphänomen), die durch den tiefergelegenen Fibrosierungsprozess im Bereich der Faszie und Subkutansepten hervorgerufen werden. Das Krankheitsbild tritt oftmals nach Traumata auf und ist im Anfangsstadium durch Blut- und Gewebseosinophilie gekennzeichnet. Die lineare ZS ist charakterisiert durch lineare, bandförmige oder auch systematisiert auftretende Herde. Diese können bei milde verlaufenden Formen vornehmlich mit Hyperpigmentierungen abheilen oder als derbe sklerosierende Streifen über Gelenke hinweg ziehen und dementsprechend zu erheblichen Bewegungseinschränkungen führen. Begleitend kann in den betroffenen Hautbereichen auch eine darunterliegende Muskel- oder Knochenatrophie beobachtet werden. Die bekannteste lineare Form ist die sogenannte lineare ZS von Typ en coup de sabre, die sich frontoparietal meist paramedian von den Augenbrauen bis in die behaarte Kopfhaut hinein erstreckt und dort zu einer narbigen Alopezie führt. Nicht selten besteht eine Beteiligung des darunterliegenden zentralen Nervensystems (ZNS). Eine mit der linearen ZS verwandte Erkrankung ist die sogenannte progressive faziale Hemiatrophie (Synonym: Hemiatrophia faciei oder Parry-Romberg-Syndrom, PRS). Diese sehr seltene Erkrankung ist charakterisiert durch eine primär atrophische Umwandlung des betroffenen subkutanen Gewebes, Muskels und Knochens, teilweise begleitet von einer Hyperpigmentierung der darüberliegenden Haut. Eine Fibrose wird nicht oder nur selten beobachtet. Diese Erkrankung beginnt häufig im Jugend- und Kindesalter im Kopfbereich (siehe Abschnitt „Besonderheiten im Kindesalter“) und betrifft dann zunehmend Wangenmuskulatur, Knochen und auch die Zunge 9, 10. Dadurch entsteht eine zum Teil ausgeprägte Asymmetrie des Gesichtes. Relativ häufig wird das gleichzeitige Auftreten einer linearen ZS vom Typ en coup de sabre und der progressiven fazialen Hemiatrophie beschrieben, mit einer Koinzidenz von bis zu 40 % 11. In der von den Autoren vorgeschlagenen Klassifikation wird sie daher auch unter den linearen Formen aufgelistet, obwohl bei reinem Befall extrakutaner Strukturen auch eine Einteilung als „tiefe Form“ möglich ist. Nicht selten wird eine Beteiligung des ZNS beobachtet (siehe Abschnitt „Apparative Diagnostik“). Antinukleäre Antikörper werden in dieser Unterform in bis zu 50 % der Patienten nachgewiesen. Die mit Abstand seltenste Variante der ZS ist die tiefe Form (<5 % der Fälle). Hier entwickelt sich der fibrotische Prozess vornehmlich in den tieferen Anteilen des Bindegewebes, d. h. dem Fettgewebe, der Faszie oder darunterliegenden Muskelstrukturen. Die typischen Läsionen manifestieren sich häufig symmetrisch, vornehmlich an den Extremitäten. Die tiefe Form der ZS (deep morphea) kann schon im Kindesalter auftreten und sich teilweise auch ohne eine vorangehende entzündliche Reaktion manifestieren. Bei einem geringen Anteil von Patienten kommt es zu Hautveränderungen, die mehreren Subtypen der ZS zugeteilt werden können. Dies betrifft vor allen Dingen die ZS im Kindesalter. Klinisch besteht hier am häufigsten eine lineare Form in Kombination mit einer Morphea (Plaque-Typ) oder eine lineare Form gemeinsam mit einer generalisierten Form. Das gehäufte Auftreten von anderen Autoimmunerkrankungen bei der ZS ist seit vielen Jahren bekannt 12. In einer 2009 veröffentlichen Untersuchung an 245 Patienten mit ZS zeigten sich in 17,6 % der Fälle (viermal höher als in der Allgemeinbevölkerung) gleichzeitig bestehende andere rheumatische Erkrankungen bzw. Autoimmunerkrankungen 13. Diese traten bei Erwachsenen signifikant häufiger auf als bei Kindern. Patienten mit generalisierter ZS hatten signifikant häufiger (45,9 %; zwölfmal höher als in der Allgemeinbevölkerung) assoziierte Autoimmunerkrankungen als Patienten mit anderen Formen (9,6 %). Zu den häufigsten assoziierten Autoimmunerkrankungen gehörte die Psoriasis vulgaris, der systemische Lupus erythematodes, die multiple Sklerose und die Vitiligo. Insgesamt hatten 16,3 % eine positive Familienanamnese für Autoimmunerkrankungen, wobei jedoch hier Kinder (23,8 %) häufiger betroffen waren als Erwachsene (10,6 %). In einer retrospektiven Studie an 472 Patienten mit ZS zeigten sich in 8,1 % assoziierte Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis, rheumatoide Arthritis, Alopecia areata und Diabetes mellitus 14. Die Koexistenz von ZS und Lichen sclerosus wurde bis dato hauptsächlich in Kasuistiken und kleineren Fallserien beschrieben, wobei überwiegend Überlappungen mit einem extragenitalen Lichen sclerosus vorherrschten 15, 16. Im Rahmen einer 2012 veröffentlichten prospektiven Studie aus Frankreich an 76 Patienten mit ZS zeigte sich bei 38 % auch ein genitaler Lichen sclerosus 17. Betroffen waren überwiegend Patienten mit Morphea (Plaque-Typ) und generalisierter ZS. In einer daraufhin initiierten retrospektiven Studie aus Deutschland konnte diese hohe Prävalenz des genitalen Lichen sclerosus bei ZS bestätigt werden 14. Die pathogenetischen Zusammenhänge der ZS sind im Appendix näher beschrieben. Im Gegensatz zur systemischen Sklerodermie, bei der häufig hochspezifische Antikörper im Rahmen der diffusen (Anti-Scl-70- oder Anti-Topoisomerase-1-Antikörper) und limitierten (Anti-Centromer-Antikörper) Form der Erkrankung vorhanden sind, existieren keine charakteristischen serologischen Parameter bei der ZS. Nach Meinung der Autoren sollte neben einem Basislabor (Differenzialblutbild, klinische Chemie, antinukleäre Antikörper) nur bei Verdacht bzw. Ausschluss einer systemischen Sklerodermie auch ein Speziallabor (bei Verdacht bzw. zum Ausschluss einer systemischen Sklerodermie auch die Bestimmung von Anti-Scl- 70- oder Anti-Centromer-Antikörpern) erfolgen (Tabelle 2). Bei der eosinophilen Fasziitis sollte eine Elektrophorese und eine Bestimmung von Immunglobulinen quantitativ erfolgen. Verlaufskontrollen von Krankheitsaktivitätsindikatoren können erwogen werden. Hierzu gehören bei der eosinophilen Fasziitis die Eosinophilen im Differenzialblutbild, ansonsten sind bislang keine spezifischen Krankheitsaktivitätsindikatoren für die ZS bekannt und die Beurteilung der Aktivität erfolgt ausschließlich klinisch. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Erhöhungen der Kreatinkinase (CK) und Aldolase bei der juvenilen ZS eine Krankheitsaktivität anzeigen können, so dass diese Parameter im Einzelfall hilfreich sein können 18. Bei der limitierten und tiefen ZS sind häufig keinerlei serologische Auffälligkeiten zu finden. Im Gegensatz dazu sind bei der linearen ZS, insbesondere im Kindesalter und in der aktiven Krankheitsphase, häufig antinukleäre Antikörper, Anti-Histon-Antikörper, eine Hypergammaglobulinämie oder eine Eosinophilie nachweisbar. Nach Meinung der Autoren handelt es sich bei nachweisbaren Antikörpern im Rahmen zirkumskripter Sklerodermien um ein Epiphänomen bei unklarer pathogenetischer Relevanz. Bei Gelenkbeteiligung im Rahmen einer linearen ZS der Extremitäten kann ein erhöhter Rheumafaktor nachweisbar sein und sollte bei klinischer Relevanz eine weiterführende Diagnostik der betroffenen Gelenke nach sich ziehen 7, 19-21. Für die eosinophile Fasziitis sind in der aktiven Frühphase der Erkrankung eine Eosinophilie im peripheren Blut sowie eine zum Teil massiv erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit charakteristisch. Weiterhin kontrovers diskutiert wird die Bedeutung von Borrelia burgdorferi bei der ZS. Nach Meinung der Autoren fehlt bisher ein sicherer Beweis für einen direkten pathogenetischen Zusammenhang von Borrelia burgdorferi und ZS. Serologische Parameter sind im klinischen Alltag bisher nicht zur Beurteilung der Krankheitsaktivität bzw. als Verlaufsparameter etabliert. Bei der Entnahme einer diagnostischen Probe ist auf eine ausreichende Tiefe der Exzision zu achten, da die ZS je nach klinischem Subtyp eine Ausdehnung bis in die Subkutis, ggf. auch noch mit Einschluss von Faszie und Muskel, zeigen kann. In der Regel ist eine Standardfixation des Gewebes in Formalin ausreichend. Grundsätzlich kann bei der ZS eine entzündliche (auch als Frühphase bezeichnet) von einer sklerotischen Phase (Spätphase) unterschieden werden. Die charakteristische Plaqueläsion zeigt beispielsweise zentral eine Sklerose, wohingegen der lilac-ring die entzündlichen Veränderungen der Frühphase widerspiegelt. Eine histologische Differenzierung der verschiedenen klinischen Subtypen, die über eine Klassifikation in Bezug auf die Tiefenausdehnung hinausgeht, ist nicht möglich. Zudem kann die ZS ein zur systemischen Sklerodermie sehr ähnliches histologisches Bild zeigen und lässt sich somit mikroskopisch nicht eindeutig abgrenzen. Auch ist zu beachten, dass bei der sogenannten „gemischten Form“ der Morphea klinisch ganz verschiedene Manifestationen parallel auftreten können, die sich naturgemäß in einer einzelnen Hautprobe nicht widerspiegeln können. Daher sollte die Histologie der Läsionen immer im Kontext mit dem klinischen Bild beurteilt werden 22, 23. Typischerweise werden in der Frühphase im Bereich der retikulären Dermis dichte perivaskuläre und periadnexielle entzündliche Infiltrate gesehen, die je nach Fall bis in die Subkutis nachweisbar sind. Diese werden von Lymphozyten dominiert, häufig finden sich auch Plasmazellen und Histiozyten, eosinophile Granulozyten können beigemischt sein. Histopathologisch konnte bei den juvenilen Formen ein Fehlen dermaler CD34+ dendritischer Zellen und eine erhöhte Anzahl an Factor XIIIa1+ dermalen Dendrozyten in Fibrosearealen gefunden werden 24. Das dermale Bindegewebe zeigt häufig etwas verdickte Kollagenfaserbündel mit Oberflächenparallelisierung sowie ein Ödem im oberen Korium. In der Spätphase zeigt sich eine sklerosierte Dermis mit deutlicher Rarefizierung der Hautadnexe. Die ekkrinen Schweißdrüsen sind atroph und von neu gebildetem Kollagen „eingemauert“. Sie liegen aufgrund einer Verdickung des Koriums und der Einbeziehung des subkutanen Fettgewebes höher in der Dermis. Eine verdickte Wandstruktur kleiner Blutgefäße wird beobachtet. Die entzündlichen Infiltrate sind meist nur noch gering ausgeprägt, die Kollagenfasern liegen dicht gepackt und sind kräftig eosinophil. In der frühen Phase der Erkrankung sind charakteristischer Weise dichte interstitielle Entzündungsinfiltrate von Monozyten, Plasmazellen, und Eosinophilen vorhanden. Diese Infiltrate können vom tiefen Korium über das subkutane Fettgewebe bis in die Faszie und die darunterliegende Muskulatur ziehen. Die Entzündungsreaktion führt zu einer deutlichen Verbreiterung der Faszie. Ähnlich wie oben beschrieben zeigt die Spätphase wenig entzündliches Infiltrat und eine zellarme Fibrose mit führendem Befall der Faszie. Eosinophile Granulozyten sind im Spätstadium wenig bis gar nicht vorhanden. Da bei linearen Formen der ZS, z. B. dem Subtyp en coup de sabre und dem nahe verwandten PRS, gehäuft neurologische Symptome wie Migräne und Epilepsie beobachtet werden, soll eine neurologische Untersuchung und zum Ausschluss einer ZNS-Beteiligung eine MRT des Schädels erfolgen 9, 25-29. Subkortikale Verkalkungen und Hirnatrophie wurden häufig beschrieben. Oft sind die Patienten aber trotz vorliegender zentralnervöser Abnormalitäten klinisch völlig asymptomatisch, jedoch können sie auch Ursache der oben genannten neurologischen Symptome sein. Da Kinder oftmals keine eindeutigen Angaben bzgl. möglicher neurologischer, arthralgischer und/oder okulärer Beschwerden machen können, sollte hier gemeinsam mit dem behandelnden Arzt und den Eltern über den Einsatz radiologischer Kontrolluntersuchungen entschieden werden. Darüber hinaus sind MRT-Untersuchungen auch zur Operationsplanung (z. B. bei dem Subtyp en coup de sabre) oder zur Abklärung von muskulären und ossären Manifestationen, beispielsweise im Rahmen einer linearen ZS, notwendig 9, 27, 30, 31. Zusätzlich sollte eine mögliche okuläre Beteiligung durch einen Ophthalmologen und eine temporomandibuläre Gelenkbeteiligung durch einen Kieferorthopäden/Rheumatologen bei Patienten mit linearer ZS (Subtypen en coup de sabre und PRS) abgeklärt werden 32, 33. Was bei der systemischen Sklerodermie der modified Rodnan Skin Score (mRSS) ist, ist bei der ZS der modified Localized Scleroderma Skin Severity Index (mLoSSI). Dieser Index beurteilt an 18 unterschiedlichen anatomischen Regionen auf einer Skala von 0–3 das bestehende Hauterythem, die Hautverdickung sowie das Neuauftreten von Hautläsionen und kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern angewendet werden 34, 35. Um nicht nur aktiv-entzündliche Herde, sondern auch den therapeutischen Effekt beurteilen zu können, wurde ein zusätzlicher Index entwickelt, der Localized Scleroderma Skin Damage Index (LoSDA). Dieser beurteilt den bestehenden Hautschaden an 18 unterschiedlichen anatomischen Arealen auf einer Skala von 0–3 mit Beurteilung der dermalen und subkutanen Atrophie sowie dem Ausmaß der Dyspigmentierung 36. Die Kombination aus dem LoSDA und einer Physician's Global Assessment (PGA)-Methode wird als Localized Scleroderma Cutaneous Assessment Tool (LoSCAT) bezeichnet. Diese bereits validierte kombinierte Methode ermöglicht dem Untersucher, sowohl aktive als auch ausgebrannte Herde separat beurteilen zu können, was in ähnlicher Weise bereits erfolgreich bei anderen rheumatologischen Erkrankungen, z. B. als CLASI oder RCLASI beim kutanen Lupus erythematodes, Anwendung findet 37, 38. Auch bei der juvenilen ZS wurde die Anwendung des LoSCAT, insbesondere mit dem mLoSSI, positiv beurteilt, so dass der validierte LoSCAT zur Verlaufskontrolle sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern erwogen werden kann 35. Die Übereinstimmung der verschiedenen Beurteiler war beim mLoSSI exzellent für Erythem und Hautverdickung, während eine nur mäßige Korrelation zwischen dem mLoSSI und dem PGA bestand, aber trotzdem beide sehr gut Therapieansprechen dokumentierten 34. Der LoSDA dagegen, zusammen mit dem PGA, zeigten eine exzellente Reliabilität und sehr gute Validität. Demnach scheint zum aktuellen Zeitpunkt der LoSCAT eine sehr vielversprechende Methode zu sein, ZS-Herde einfach und ohne großen technischen Aufwand und mit guter inter- und intraindividuellen Zuverlässigkeit auf Seiten des Untersuchers messen zu können 36, 39. Als mögliche Techniken zur Verlaufsbeurteilung der ZS können neben der 20-MHz-Sonographie der Computerized Skin Score, Cutometer, Durometer, Thermographie und Laser-Doppler-Messungen erwogen werden. Diese Verfahren sind bisher überwiegend zur Beurteilung des Therapieverlaufes innerhalb klinischer Studien verwendet worden. Detailliertere Informationen zu apparativen Techniken sind im Appendix dargestellt. Die Differenzialdiagnosen der ZS sind vielseitig, da insbesondere in den verschiedenen Phasen der Erkrankung bzw. aufgrund der verschiedenen klinischen Ausprägungen unterschiedliche Differenzialdiagnosen in Betracht zu ziehen sind 40. In der frühen inflammatorischen Phase der limitierten Form vom Plaque-Typ (Morphea), die mit einer fleckförmigen, sich langsam ausdehnenden, mäßigen entzündlichen Rötung beginnt, sind z. B. das frühe Stadium eines extragenitalen Lichen sclerosus, ein Erythema chronicum migrans, eine kutane Mastozytose, ein Granuloma anulare, eine Bestrahlungsdermatitis, eine Mycosis fungoides sowie auch Arzneimittelreaktionen differenzialdiagnostisch zu erwägen. Bei Pigmentierung der Morphea umfassen die Differenzialdiagnosen z. B. auch eine postinflammatorische Hyperpigmentierung, einen Lichen planus actinicus sowie Café-au-Lait-Flecken. Nach längerem Bestand der Morphea kann sich unter Verlust von Haaren und Talgdrüsen eine Atrophie ausbilden, so dass neben einer Acrodermatitis chronica atrophicans auch eine Lipodystrophie, ein Lichen sclerosus und eine Narbe als Differenzialdiagnosen aufzuführen sind. Weiterhin sollten in der späten sklerotischen Phase der Morphea am Unterschenkel auch eine Necrobiosis lipoidica und ein prätibiales Myxödem in Betracht gezogen werden. Die Differenzialdiagnosen bei der generalisierten ZS umfassen z. B. folgende Krankheitsbilder: systemische Sklerodermie, Pseudosklerodermien, Scleroedema adultorum Buschke, Skleromyxödem, sklerodermieforme graft-versus- host disease (GVHD), Mischkollagenose und nephrogene systemische Fibrose. Differenzialdiagnosen der linearen ZS vom Typ en coup de sabre oder der progressiven fazialen Hemiatrophie sind u. a. Pannikulitiden, eine progressive partielle Lipodystrophie, eine fokale dermale Hypoplasie, eine Steroidatrophie und ein Lupus erythematodes profundus. Eine Übersicht über alle relevanten Differenzialdiagnosen ist in Tabelle 3 dargestellt. Besonderheiten zur Diagnostik und Therapie der juvenilen ZS sind im Appendix dargestellt. Eine kausale Therapie der ZS besteht (bisher) nicht, es existieren jedoch effektive Behandlungsansätze insbesondere in der aktiven Phase der Erkrankung. Da die einzelnen Subtypen der ZS unterschiedliche Gewebekompartimente betreffen, wurde von den Autoren ein Behandlungsalgorithmus in Abhängigkeit der vorbestehenden Ausdehnung, der Schwere der Erkrankung und des Subtyps erstellt (Tabelle 4). Dies ist wichtig, da bestimmte Formen des Plaque-Typs der ZS oftmals keine subjektiven Beschwerden verursachen und lediglich kosmetisch stören. Andererseits können jedoch ausgeprägte Formen der linearen ZS im Kindesalter zu schwerer und anhaltender physischer und psychischer Beeinträchtigung führen und sollten daher in der frühen Phase systemisch behandelt werden. Im Folgenden werden die bisher veröffentlichten Therapieansätze der ZS beschrieben und bewertet. Daraus resultierend erfolgte die Erstellung des oben genannten Behandlungskonzeptes (Tabelle 4). In der Beurteilung der Wirksamkeit des gewählten therapeutischen Konzeptes sollte bedacht werden, dass die Reduktion der Sklerose in den meisten Fällen frühestens nach acht bis zwölf Wochen eintritt. Keines der nachfolgenden topischen und systemischen Medikamente ist für die ZS zugelassen. Bisher existieren keine Studien zur Effektivität topischer Steroide bei der ZS. Insbesondere in der aktiven Phase oberflächlich lokalisierter Subtypen, z. B. der Morphea, sind topische Steroide nach Meinung der Autoren jedoch wirksam. In der Regel sollte über eine Zeitspanne von einem Monat mit hochpotenten bzw. über drei Monate mit mittelpotenten topischen Steroiden einmal täglich behandelt werden. Zur Verstärkung der Wirkung kann eine Applikation unter Okklusion erwogen werden. Eine längere Kortikosteroidtherapie sollte als Intervalltherapie erfolgen. Intraläsionale Steroidapplikationen werden meist nur bei dem seltenen linearen Subtyp en coup de sabre im aktiven Randbereich durchgeführt. Am häufigsten wird Triamcinolonacetonid 10–40 mg pur oder mit Lidocain 1 : 2 bis 1 : 4 verdünnt injiziert. Auf eine streng intraläsionale Applikation ist zu achten. Auch zu diesem oft angewendeten Behandlungsansatz sind keine Studien in der internationalen Literatur vorhanden. Bisher existieren (neben kasuistischen Berichten) zwei Therapiestudien zum erfolgreichen Einsatz von topischem Calcipotriol 0.005 % bei der ZS, wobei in einer Studie Calcipotriol 0.005 % mit Low-Dose-UVA1-Phototherapie kombiniert wurde 41, 42. In beiden Studien wurde zweimal täglich behandelt, wobei in der Monotherapie-Studie Calcipotriol 0,005 % okklusiv appliziert wurde. Nach Meinung der Autoren ist Calcipotriol 0,005 % insbesondere bei oberflächlichen Formen der ZS vom Plaque-Typ geeignet, wobei mindestens über einen Zeitraum von drei Monaten zweimal täglich möglichst unter Okklusion behandelt werden sollte. Zwei Pilotstudien und mehrere Fallberichte beschreiben den erfolgreichen Einsatz von Tacrolimus 0,1 % unter Okklusion bei der Morphea 43, 44. Sowohl ein Rückgang des Erythems als auch eine Reduktion der Sklerose konnte bei allen Patienten nach drei Monaten Therapiedauer beobachtet werden. Im Jahr 2009 konnten diese positiven Ergebnisse durch eine randomisierte, doppelblinde Studie an zehn Patienten bestätigt werden 45. Aufgrund der somit bestehenden Hinweise für die Effektivität bei der ZS kann Tacrolimus 0,1 % nach Meinung der Autoren als Behandlungsalternative zu topischen Glukokortikosteroiden in der aktiven Phase der Erkrankung in Erwägung gezogen werden. Studien zum Einsatz von topischem Pimecrolimus sind bis dato bei der ZS noch nicht durchgeführt bzw. publiziert worden. Imiquimod, ein topischer immune response modifier, führt über eine Induktion von Interferon-γ (IFN-γ) zur Hemmung von transforming growth factor beta (TGF-β) und entfaltet somit antifibrotische Effekte. Dies ist die Rationale zum Einsatz von Imiquimod bei der ZS, wobei bisher nur wenige Fallberichte, eine kleine Fallserie und eine 2011 veröffentlichte offene prospektive Studie existieren 46-48. In letzterer wurden neun Kinder mit ZS vom Plaque-Typ (Morphea) eingeschlossen und über neun Monate mit Imiquimod 5 % behandelt. Dabei zeigte sich eine signifikante Abnahme der Dermisdicke nach Therapie. Eigene Erfahrungen der Autoren sind weniger positiv, so dass der Einsatz von Imiquimod aufgrund der derzeitigen Datenlage nicht zur Therapie der ZS empfohlen werden kann. In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie wurde die Wirksamkeit von intraläsionalem IFN-γ bei der ZS untersucht 49. Es zeigte sich hierbei kein signifikanter Therapieeffekt im Vergleich zum Placeboarm, so dass der Einsatz von intraläsionalem IFN-γ nicht zur Behandlung der ZS empfohlen werden kann. Die Therapie mit ultravioletten (UV) Strahlen gehört zu den effektivsten Behandlungsmodalitäten sklerotischer Hauterkrankungen 50-53. Zugrundeliegend ist die Beobachtung, dass UVB in vitro die interstitielle Kollagenase (Matrix-Metalloproteinase-1) induzieren kann 54. Angeregt durch diese Erkenntnis wurde nachfolgend gesunde Haut mit langwelligem UVA-Licht bestrahlt und auch hier eine Induktion der interstitiellen Kollagenase nachgewiesen 55. UV-Therapie hat sowohl antiinflammatorische als auch antifibrotische Effekte. So kommt es unter UV zur Apoptose dermaler T-Zellen, Depletion von Langerhanszellen und Modulation zahlreicher proinflammatorischer Zytokine 52. Die antifibrotische Wirkung ergibt sich, wie oben beschrieben, durch die Induktion verschiedener Matrix-Metalloproteinasen und einer daraus resultierenden Inhibition der Kollagenproduktion 55-58. Zudem kommt es zur Abnahme der bei der ZS vermehrt vorkommenden Kollagen-Quervernetzungen, was ebenfalls mit einer Reduktion der Hautsklerose einhergeht 59. Die überwiegende Anzahl maßgeblicher Publikationen zur Behandlung sklerotischer Hauterkrankungen der letzten 20 Jahre stammt aus dem Bereich der Phototherapie. Langwellige UV-Strahlung gelangt bis in die tiefen Anteile der Dermis. Sie stellt daher nach Meinung der Autoren die Therapie der ersten Wahl bei der limitierten Form der ZS dar. Im Gegensatz dazu ist UV-Strahlung bei Formen mit Beteiligung tieferliegender Strukturen (Fettgewebe, Faszien, Muskulatur, Knochen) nicht geeignet (Tabelle 2). Im Folgenden werden die für die einzelnen Therapiemodalitäten beschriebenen Studienergebnisse zusammengefasst und bewertet. Bei der PUVA-Therapie werden photosensibilisierende Psoralene entweder oral gegeben (systemische PUVA-Therapie) oder topisch (Creme-PUVA oder Bade-PUVA) verabreicht. Die Behandlung mit 8-Methoxypsoralen ist in Deutschland am weitesten verbreitet. Bei der Bade-PUVA-Therapie wird ein 20-minütiges Bad bei 37°C in 8-Methoxypsoralen-haltigem Badewasser durchgeführt. Die anschließende UVA-Bestrahlung erfolgt meistens mittels Breitband-UVA. Die initiale UVA-Dosis wird nach Bestimmung der individuellen minimalen phototoxischen Dosis (MPD) angepasst. Die Ablesung der MPD erfolgt nach 72 Stunden, da sich das PUVA-Erythem maximal erst nach dieser Zeit manifestiert. Bei der systemischen PUVA-Therapie wird mit einer UVA-Dosis, die 50–70 % der MPD entspricht, begonnen. Bei der Bade-PUVA und Creme-PUVA beginnt man mit 30 % der ermittelten MPD. Aufgrund der fe" @default.
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